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Archiv 2010

Foto auf Hitzeschlacht in Pruggern

 

Hitzeschlacht in Pruggern

Temperaturen weit über 30°C umrahmten den vierten und leider auch letzten MTB-Marathon im Gröbminger Land. Breitensport-Event und Staatsmeisterschaft in einem, begeisterte der Bewerb mit abwechslungsreicher Strecke, gemütlicher Stimmung, interessanten Rahmenbewerben und Favoritensiegen.

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Alban Lakata verfolgt von Daniel Geismayr

Wer bereits drei Marathon-Staatsmeistertitel in der Tasche hat, gilt klarerweise auch als heißester Sieganwärter beim vierten Versuch. Und tatsächlich wurde Titelverteidiger Alban Lakata seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich nach 2004, 2008 und 2009 erneut das Meister-Trikot. Die Titelehren bei den Damen gingen an die Steirerin Theresia Kellermayr.
„Die Favoritenrolle ist das eine. Sie defekt- und sturzfrei ins Ziel zu bringen, das andere“, zeigte sich Lakata nach seinem 3:33:57 dauernden Rennen zufrieden. Der Osttiroler hielt zwar das Tempo von Anfang an hoch, um nicht zu vielen Konkurrenten die Chance zum Mitfahren zu lassen, richtig Stoff gab er aber erst am langen Anstieg gegen Ende der 80 km/2.350 Hm-Runde. „Bei der Europameisterschaft bin ich unter ähnlichen Wetterbedingungen förmlich verbrannt. Deshalb hatte ich großen Respekt vor der Hitze, habe nicht übertrieben und zusätzlich viel Wasser von meinen Betreuern genommen“, erläuterte der Topeak Ergon-Racer seine Taktik.
Einzig Daniel Geismayr, zuletzt Zehnter bei der TransGermany, konnte dem Lienzer eine gute Stunde lang auf den Fersen bleiben. In den steilen Anstiegen der ÖM-würdigen Classic-Strecke musste der 20-jährige Vorarlberger jedoch Federn lassen und schließlich Tempo rausnehmen. Seinen Vizemeistertitel brachte der Vaude Simplon-Pilot aber ungefährdet vor Thomas Strobl (ARBÖ Radsport Weichberger) ins Ziel.

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Theresia Kellermayr

Im Damenbewerb kam es aufgrund gesundheitlicher Probleme Heidi Scharnreitners nicht zum erwarteten Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Hai-Bikerin und Theresia Kellermayr. Und auch die Steirerin in Diensten von Radsport Janger hatte mit sich und den Temperaturen zu kämpfen, überholte nach schlechtem Start aber doch erst Martina Miessgang, dann Verena Krenslehner. „Wirklichen Spaß habe ich keinen gehabt, und speziell auf den Forststraßen war die Hitze brutal. Umso mehr freue ich mich aber jetzt über meinen ersten Staatsmeistertitel“, so die 32-Jährige, die nach 4:48:07 als verdiente Siegerin über die Ziellinie fuhr. Silber ging an die Tirolerin Verena Krenslehner (Marin-Maloja RC Reutte), Bronze holte sich nach starkem Finish Hrinkow-Bikerin Lisi Unterbuchschachner.

Auf der Small-Distanz über 42 Kilometer und 1.400 Höhenmeter komplettierte Erwin Dietrich die erfolgreiche Tagesbilanz des Radsport Janger-Teams. Der Routinier verwies mit einer Fahrzeit von 2:06:59 Junior Christoph Mick (KTM Donau Fritzi Racing) auf Rang zwei, Atterbiker Dominik Klee holte nach starker zweiter Hälfte den dritten Platz.
Das Damenrennen dominierteerwartungsgemäß Christina Verhas (Trek mountainbiker.at) in 2:37:12. Dank fulminantem Beginn brachte sie über acht Minuten Vorsprung auf Renate Koblmüller ins Ziel, dahinter war einmal mehr Juniorin Lisa Ribarich (Snowrider U-Hinterbrühl) stark unterwegs.

Short Race und Nachwuchsrennen von U5 bis U11 am Vorabend des Marathons rundeten die vierte und letzte Auflage des Challenge-Rennens in gelungener Weise ab.
Warum es in Pruggern künftig kein Rennen mehr geben wird, begründet OK-Leiter Helmut Burgsteiner folgendermaßen: „Für uns war die ÖM der Höhepunkt von vier schönen Jahren. Sinkende Starterzahlen, zunehmende Schwierigkeiten bei der Sponsorensuche und gleichzeitig immer größere finanzielle Belastungen sind der Grund, warum nun Schluss ist. Zum Abschied möchten wir uns bei allen Teilnehmern, vor allem aber unseren langjährigen Helfern und Unterstützern bedanken.“

Fotos: Sportograf.com

Die Verfolger, Teil 1. Michi Binder (Nr.3) finishte auf Platz 5, Thomas Strobl (dahinter) holte Bronze.

Die Verfolger, Teil 1. Michi Binder (Nr.3) finishte auf Platz 5, Thomas Strobl (dahinter) holte Bronze.

Die Verfolger, Teil 2. Uwe Hochenwarter (Nr.5) und Georg Koch (Nr.7) kamen auf die Ränge 6 und 7.

Die Verfolger, Teil 2. Uwe Hochenwarter (Nr.5) und Georg Koch (Nr.7) kamen auf die Ränge 6 und 7.

Verfolger, Teil 3: Markus Kreiner jagte (vergeblich) seiner Vorjahreszeit hinterher.

Verfolger, Teil 3: Markus Kreiner jagte (vergeblich) seiner Vorjahreszeit hinterher.

 


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